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#04 - INTERVIEW MIT KAT SIREN

Nachdem ich zuletzt einen Blick auf die Nachwuchs-Liga Project Nova: Wrestling aus Berlin geworfen habe, beschäftige ich mich dieses Mal mit der Headlock Headquarter Wrestlingschule aus der Region Hannover. Dazu habe ich mir Kat Siren eingeladen, ihres Zeichens Wrestlerin sowie Trainerin, um mit ihr über die Schule sowie ihre Arbeit zu sprechen.

 

Bericht unseres Korrespondenten Penker über das Wrestling in Deutschland.

Kannst du uns einen kleinen Einblick in den Alltag der Headlock Headquarter Wrestlingschule geben?

 

Das „Headlock Headquarter“ ist die Wrestlingschule der POWER OF WRESTLING. Sie wurde dieses Jahr im Juni eröffnet. Wenn Du die Halle betrittst, weißt Du, dass zwar gleich eine harte Trainingseinheit auf Dich zukommen wird, aber die Atmosphäre ist gleichzeitig so familiär, dass Du diese Herausforderung gerne annimmst. Der Trainingsablauf ist nie gleich, aber es gibt einen groben „Fahrplan“. Wir starten mit einer ausführlichen Aufwärmeinheit. Sie ist oft an ein Cardio- oder Kraftausdauer-Intervalltraining angelehnt und bereitet uns auf das Training im Ring vor. Großen Wert wird auch auf die Stärkung der Muskelgruppen gelegt, die wir besonders in unserem Sport brauchen. Basics wie Fall- und Abrollübungen gehören auch immer dazu. Dann wird es besonders spannend - wir üben Wrestlingmoves und gehen auch auf Theorie ein.

Was macht für dich persönlich den Reiz aus, speziell den Nachwuchs zu trainieren?

Als unser Präsident Jörg Vespermann mit der Frage auf mich zukam, ob ich mir vorstellen kann, Mitglied des Trainerteams zu werden, ist mir erst einmal die Kinnlade und fast das Telefon heruntergefallen. Seitdem besteht meine Herausforderung darin, dieser Ehre und dem Vertrauen gerecht zu werden. Ich bin also noch dabei, in die Aufgabe hineinzuwachsen. Es macht unglaublich viel Freude, zu sehen, wie sich die Schüler entwickeln, das Erlernte umsetzen und auch an Selbstvertrauen gewinnen. Und einen kleinen Teil dazu beitragen zu können, ist einfach großartig! 

 

 

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um von euch trainiert zu werden?

 

Willkommen ist jeder! Völlig egal, wie sportlich er ist, welches Geschlecht und welches Wissen er bereits über das Wrestling hat. Einziges Kriterium: Er sollte mindestens 10 Jahre alt sein. Wir trainieren jeden Samstag im „Kangarou- Sportcenter“ in Langenhagen bei Hannover in zwei Gruppen. Die Kids sind von 13.00-14.30 dran, die Erwachsenen von 14.00-17.00. Ein Probetraining ist jeweils am letzten Samstag des Monats möglich. Einfach anmelden und vorbeikommen:

 

https://www.wrestling.schule/probetraining

Welche Unterschiede fallen dir zwischen deinem damaligen Training, in welchem du selbst ausgebildet wurdest, zu dem heutigen Training, das du leitest, auf?

Das Training als solches ist gar nicht so verschieden. Der Unterschied besteht eher in der Organisation. Ich habe zum Großteil von Leon van Gasteren gelernt, er war der Hauptansprechpartner. Im „Headlock Headquarter“ arbeiten wir in einem Trainerteam. Darunter sind Leon van Gasteren, Florenz de la Hunt und Martin Nolte. Auch Ulf „Herman the German“ steht uns sehr häufig zur Seite, unser Präsident und weitere Mitglieder des POW- Teams schauen nach dem Rechten und Tony St. Clair besucht uns ebenfalls gelegentlich. So besteht die Möglichkeit, vom Wissen all dieser Größen regelmäßig zu profitieren.

 

Wie verlief das Open-Air-Training, das ihr im Rahmen der P.O.W. Shows in Steinhude abgehalten habt?

 

Das Open-Air-Training war sowohl für die Schüler als auch die Trainer eine tolle Erfahrung. Wir konnten gemeinsam die Schule repräsentieren und den Zuschauern einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben. Das war natürlich gerade für die Schüler sehr aufregend, weil sie schon einmal richtige „Ringluft“ schnuppern und vor Publikum stehen konnten. Was könnte noch motivierender sein als das?

Welchen Ratschlag hast du an den Nachwuchs, wenn der Wunsch besteht selbst in den Ring zu steigen?

Kurz gesagt, wäre es dieser: Arbeite hart an deinen Zielen! Ich bin der Ansicht, dass man seine Prioritäten intuitiv auf die Dinge in seinem Leben legt, für die man wirklich brennt. Und eine Leidenschaft für das Wrestling ist eine Voraussetzung, um am Ball zu bleiben, zu lernen und einen Anspruch an sich selbst zu haben, sich immer weiter verbessern zu wollen.

 

Wann können die Leute Kat Siren das nächste Mal live in Aktion erleben?

 

Es sind ein paar Veranstaltungen geplant und im Gespräch, auf die ich mich sehr freue. Aber ich möchte nichts vorwegnehmen, deshalb freue ich mich bis dahin auf die Ankündigungen. Sobald sie draußen sind, teile ich sie auf Facebook unter „Kat Siren – Wrestling“ und auf Instagram unter „kat_siren“.

 

 

Foto Credits gehen an Natalie Strunk (Instagram: idrilphotographie). 


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