WORTWATSCHN

Mittwoch-Watschn vom 12.08.2020

HUMUNGUS´ WURSTIGKEIT

 

Von Ronny Raab-Bauki

 

Das Geschäftsmodell von WUW-Chef Humungus ist leicht erklärt. Oberste Prämisse: möglichst wenig Arbeit. Dicht gefolgt von: es darf nichts kosten. Investment – sei es durch Einbringen der Arbeitskraft, sei es finanziell – betrachtet er als Risiko mehr denn als Chance.

 

Bitte machen Sie jetzt nicht den Fehler, zu denken, es ginge um eine Maximierung des Ergebnisses bei einer Minimierung des Aufwands: Humungus geht’s nicht darum, das Optimum rauszuholen. Ihm ist wichtig, dass der Aufwand überschaubar bleibt.

 

EVENT-DON`TS

Auf dieser Welle reitet er dahin: Seit 2016 keine Meldung der WUW-Funktionäre ans Vereinsregister, gruselige Homepage billigster Machart und ohne vorgeschriebenes Impressum, Werbung mit Bookings ab 300 Euro, kein Ticketvorverkauf, keine Ankündigung der Matchcard vor der Veranstaltung, eine viel zu kleine und abgesandelte Event-Location.

Wenn Sie etwas über Doʼs und Donʼts des Event-Managements wissen wollen, fragen Sie bei Humungus nach! Seine Expertise sind die Donʼts.

 

Waghalsige High-Flyer-Moves belächelt Humungus müde. Trampolinspringen heißt das in seiner Diktion. Naja, hier scheint einer aus der Not eine Tugend zu machen. Wenn man wie die WUW nicht einmal einen Ring hat, dann kann man dem Publikum auch keinen Moonsault vom dritten Seil anbieten. Stattdessen kommt man mit dem Schmäh daher, man sei sooo hart, weil die Wrestler die Bumps am nahezu blanken Kellerboden nehmen müssen. Hut ab! Gut schöngeredet.

 

WRESTLING-DISKONTER WUW

Eines muss man Humungus zu Gute halten. Er zockt seine Fans nicht ab. Der Eintrittspreis von zwölf Euro ist fair. Kellerpreis sozusagen :-))). Technische Leckerbissen bietet der Wrestling-Diskonter WUW allerdings nicht. Das ist Humungus aber wurscht. Weilʼs ihm nämlich nicht um Wrestling geht, sondern – das gibt er unumwunden zu – umʼs Geld. Fraglich nur, warum er seine Promotion dann nicht professionell aufzieht.

 

Diesen Ausfall von Ronny Raab-Bauki konnte Tom Fenninger so nicht hinnehmen.

Im aktuellen Magazin treffen sie sich daher

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